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Bildbearbeitung von Nebel und Galaxien

Wie fertige ich meine Aufnahme an ?

Gleich vorweg !! Es gibt immer mehrere Wege die zum Ziel führen. Ich möchte hier jene Techniken aufzeigen, die ich zur Zeit für meine Bilder verwende.

Der Ablauf:


1. Bilder in RAW Format aufnehmen
2. Aussortieren und erste Bearbeitung in Ligthroom
3. Exportieren im TIFF Format für weitere Bearbeitung
4. Stacken meist mit Fitsworks
5. Export als TIFF zur weiteren Bearbeitung in Lightroom oder Photoshop Elements.


1. Bilder in RAW Format aufnehmen:

Zum Aufsuchen und genauen Positionieren im Bild mache ich zuerst einige Aufnahmen mit hohen ISO Werten und kurzen Belichtungszeiten von ca. 20-30 sec. Erst wenn der Bildausschnitt meinen Erwartungen entspricht wird der Autoguider auf einen Leitstern ausgerichtet. Ich versuche nach Möglichkeit immer mit niedrigen ISO Werten zu fotografieren. In der Regel genügen Werte von ISO 200 - 400 für meine Belichtungen. Um die richtige Belichtungszeit herauszufinden werden nun noch ein paar Einzelaufnahmen von ca. 5 - 10 Minuten angefertigt. Das Bild in der Vorschau des Kameramonitor sollte dabei ruhig überbelichtet aussehen. Habe ich die richtigen Werte ermittlet so kann ich nun mit MGEN eine Aufnahmeserie programmieren. Da ich leider die Erfahrung gemacht habe, dass bei einer  Serie die über 60 Minuten dauert, immer wieder etwas passieren kann ( Leitstern duch Wolken verdeckt, Spiegel mit Tau beschlagen, Fokus stimmt nicht mehr,..) bin ich dazu übergegangen, dass ich nicht mehr als 5 - 7 Bilder in einer Serie anfertigt befor ich die Einstellungen kontrolliere. Je nach Zeit und Sichtverhältnissen werden nun eine Anzahl von Fotos angefertigt. Ich habe festgestellt, dass eine Anzahl von mindestens 20 Fotos das Bildrauschen erheblich verringert.

2. Aussortieren und erste Bearbeitung in Lightroom:

Nach dem Import der Fotos in Adobe Lightroom werden erste Korrekturen vorgenommen. Dabei versuche ich die optimale Basis für die weitere Verabeitung aus den RAW - Bildern herauszuholen. Folgende Bearbeitungsschritte nehme ich dabei in der Regel vor.

-> Anpassung der Helligkeit und des Kontrastes
-> Weißabgleich
-> Lichter und Schatten
-> Besonders positiv überrascht mich immer wieder der Effekt des Reglers Klarheit


3. Exportieren der Bilder im Format TIFF:

Die Bearbeiteten Bilder werden dann in einen eigenen Arbeitsordner im TIFF - Format und im Adobe RGB Farbraum exportiert.

4. Stacken der Bilder in Fitsworks: - siehe auch meine Linkseite:

Die Einzzlenen Fotos werden nun in einem Stapelverarbeitungsprozess mit der Software Fitsworks (Freeware) zu einem Bild verrechnet. Dabei erfolgt die Ausrichtung in der Regel auf 3 auswählbare Sterne im Bild. Hier zeigt sich, dass eine präzise Ausrichtung am besten funktioniert, wenn die Sterne schön rund sind. Längliche Sterne können zu Verschiebungen der Bilder beim stacken und dadurch zu verschwommenen Aufnahmen führen. Fallweise erfolgt auch eine Anpassung der Helligkeitswerte mit dem Historamm in Fitsworks. Nährer Informationen zu dem Programm sind in ausreichender Menge im Netz vorhanden.

5. Export als TIFF zur weiteren Bearbeitung:

Abschließend wird das Bild wieder als 16 Bit TIFF exportiert um es in Lightroom weiter bearbeiten zu können. Hier erfolgt nun die Finalisierung der Aufnahmeserie. Besonders bei diesem Schritt wird jeder seine eigenen Vorstellungen vom Feintunig entwickeln.

 
 
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